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Artgemäße Hühnerhaltung

Freilandhaltung

Probleme der Freilandhaltung:
   
    Uneingeschränkter Zugang zu einem überwiegend bewachsenen Auslauf führt schnell zu einer Zerstörung des Bewuchses und zur Anreicherung von Parasiten auf übernutzten Auslaufflächen.
  
   
    Auf stark frequentierten Teilstellen (z.B. in Stallnähe) kann es zu erhöhtem Nährstoffeintrag durch Kot und Futterreste kommen.
  
   
    Das Huhn ist von Natur aus Waldbewohner. Der Auslauf muss mit Schutz- und Fluchtmöglichkeiten strukturiert sein, um die Tiere zu animieren, ihn vollständig zu nutzen.
  
   
    Die Tiere sind von Beutegreifern (z.B. Habicht, Fuchs) bedroht.
  
   
    Freilandhaltung stellt demnach höhere Managementanforderungen an den Tierhalter um diesen Problemen entgegenzuwirken. Besondere Beachtung ist der Weideführung und -strukturierung zu schenken.
  
Vorteile der Freilandhaltung:
   
    Freilandhaltung ist die ursprünglichste und natürlichste Form der Hühnerhaltung, natürliches Futtersuchverhalten ist möglich.
  
   
    Das Freiland schafft wertvolle Ausweichflächen zum Stall, sowie Betätigungsfelder für die Hennen und sorgt somit für ausgeglichenere Tiere.
  
   
    Die Haltungsform ist tiergerecht und ökologisch sinnvoll, da die zur Verfügung stehende Fläche die Größe der Herde bestimmt.
  
   
    Das Tageslicht ist essentiell für die Produktion von Vitamin D, trägt zur Bildung der roten und weißen Blutkörperchen bei und beeinflusst unter anderem die Hormone für Wachstum und Fortpflanzung sowie für unspezifische Körperabwehr.
  

 

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